Zucht von Alpinen Steinschafen

Wenn wir die Alpinen Steinschafe erhalten wollen, müssen wir dafür sorgen, dass der Bestand von derzeit 452 Tieren
in Deutschland und Österreich (2008) weiter wächst. Dabei ist es ganz wichtig, dass bei der Zucht bestimmte Regeln eingehalten werden,
da sonst die vorhandenen Eigenschaften und das bestehende Aussehen verloren geht.

Hierfür ist die Bayerische Herdbuchgesellschaft (Bayern) einerseits und andererseits der Zuchtleiter für die Alpinen Steinschafe (Herr Dr. Mendel) zuständig, die gemeinsam Regeln für die Zucht aufstellen und kontrollieren.

Wir selbst als Züchter haben dann darüber hinaus die Möglichkeit, durch die Auswahl von bestimmten Mutter- und Vatertieren in die natürliche Fortpflanzung einzugreifen um die Eigenschaften und das Aussehen, welches durch Überlieferung bekannt ist, zu erhalten bzw. die wesentlichen Merkmale herauszuzüchten.

Wie man die natürliche Fortpflanzung beeinflussen kann, versuchen wir im ersten Menüunterpukt - aktive Zucht - zu erläutern. Keine Angst - man kann nichts falsch machen - im schlechtesten Falle kommt eben der natürliche Nachwuchs zustande. Es ist dem Herdbuchzüchter auch nicht vorgeschrieben, dass bestimmte Zuchtergebnisse erreicht werden müssen. Ihr könnt auch normal züchten und der Natur ihren freien Lauf lassen.

Aber es könnte doch interessant sein, wenn man vielleicht 3 farbige Lämmer (verschiedene Farben oder Mehrfarbigkeit ist eine der Eigenschaften des Alpinen Steinschafes) zum Nachwuchs zählen kann.

Schon immer hat der Mensch versucht in die Natur einzugreifen (nicht immer positiv) aber um 1865 schaffte es der Augustinermönch Johann Gregor Mendel nach langjähriger Forschung erste Regeln für die Zucht aufzustellen. Diese Regeln wurden als die 3 Mendelschen Gesetze
bekannt und haben bis heute in allen Bereichen der Vererbungslehre (auf Pflanzen, Tiere und Menschen bezogen) große Bedeutung.





Erstellt durch die EDV-Beratung Martin Steinherr