Die Produkte des Schafes bzw. seine Vermarktung

Die Schafhaltung und die Schafzucht sind das eine, jedoch stellt sich sehr schnell die Frage, was machen wir mit den
vielen neugeborenen Lämmern.
Unser erstes und wichtigstes Ziel ist es natürlich beim Alpinen Steinschaf den Bestand zu erhöhen, um eines Tages sagen zu können,
jetzt ist die Schafrasse nicht mehr bedroht.

Jedoch finden sich nicht immer sofort neue Schaffreunde für diese Schafrasse. Wie schon unter dem Thema Zucht ausführlich beschrieben, können die neugeborenen Lämmer nicht bei der Stammherde gehalten werden, damit Inzucht vermieden wird.

Wichtig ist es als Zweites auch, dass wir das Interesse eben für die Alpinen Steinschafprodukte wie Lammfleisch und Wolle wecken. Denn nur dann hat das Alpine Steinschaf eine Überlebenchance.

Wir möchten noch mal daran erinnern, dass der eigentliche Grund für die Ausrottung des Alpinen Steinschafes aus seiner Ursprungsregion der Alpen eine bessere Fleischgewinnung war und zwar nicht wegen der Qualität, sondern weil es Schafrassen gab, bei denen die Fleischerträge höher waren.

Man darf auch nicht den Landwirten die Schuld geben, dass Sie sich für andere Schafrassen entschieden haben. Nein, der höhere Wettbewerb allgemein hat viele dazu gezwungen.

Gottseidank haben mittlerweile viele Menschen erkannt, dass es so nicht weitergeht. In den vergangenen Jahren entstanden viele Biomärkte und Biobauernhöfe. Die alten Nutztierrassen wurden wiederentdeckt und die Vermarktung dieser vom Aussterben bedrohten Tiere hat begonnen.

Darin sehen wir für unsere Arbeit die Chance, dass wir das Alpine Steinschaf retten und in seinen ursprünglichen Lebenesraum zurückführen können.





Erstellt durch die EDV-Beratung Martin Steinherr