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Haltung - Förderung von Maßnahmen zur Erhaltung gefährdeter einheimischer landwirtschaftlicher Nutztierrassen

Jedes Bundesland beschließt für sich selbst, ob es die Haltung gefährdeter landwirtschaftlicher Nutztierrassen fördert oder nicht.

In Bayern hat das Bayerische Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten hierzu Richtlinien erlassen.
Alle Informationen über Förderungen findet Ihr auf der Internetseite des Ministeriums:
   externer Link   http://www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/programme/foerderwegweiser/


Die Richtlinien für die Förderung zur Erhaltung gefährdeter einheimischer landwritschaftlicher Nutztierrassen findet Ihr unter folgendem Link:
   externer Link   http://www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/programme/foerderwegweiser/12750/

Eine andere Möglichkeit bietet die Webseite der G-E-H Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.
Dort findet Ihr sehr übersichtlich welche Rassen in Deutschland bedroht sind. Es wird dabei nach der Tierart unterschieden:
   externer Link   http://www.g-e-h.de/geh-allg/rotelist.htm


Sollte Euer Wohnort in Bayern oder einem anderen Bundesland sein und Ihr wollt wissen, welche Tiere dort bedroht sind und gefördert werden, so klickt auf folgenden Link:
   externer Link   http://www.genres.de/CFDEV/tgrdeu/foerderung/index.cfm


Abschließend sei gesagt, dass die Förderung des Alpinen Steinschafes abhängig von einem landwirtschafltlichen Betrieb und der Zugehörigkeit zur Alterskasse der Landwirtschaft (Rentenversicherung) ist. Zwangsmitglied wir man dort automatische nach der Größe des Betriebes vorausgesetzt man ist nicht z.B. in der LVA oder BfA rentenversichert. Infos dazu findet Ihr auf dieser Webseite unter dem Menüpunkt Sonstiges - Bürokratie (unter Sozialversicherung).



Die Förderungsvoraussetzung der Mitgliedschaft bzw. der Zahlung von Beiträgen in die Landwirtschaftliche Alterskasse (Sozialversicherung – Rentenversicherung) ist ab 2010 wieder weggefallen.

D.h. bisher musste man grob gesagt ca. 8 ha bewirtschaften, wurde somit zwingend Mitglied in der Landwirtschaftlichen Alterskasse und hatte erst dann einen Anspruch auf Fördermittel. Die zweite Möglichkeit war, man gehörte zum Altbestand mit weniger Flächen. Dann war es auch möglich Fördermittel zu beantragen. Nunmehr können auch Alpine Steinschafhalter mit kleineren Flächen Fördermittel beantragen.

Folglich muß jetzt gegen Ende des Jahres ein Antrag für das Jahr 2011 gestellt werden. Für neue Züchter, welche dieses Jahr Mitglied in der Herdbuchgesellschaft geworden sind ist die Frist zur Abgabe des Antrages meines Erachtens schon vorbei – aber sicherheitshalber bei der Herdbuchgesellschaft nachfragen.

Desweiteren soll die Förderung um 10 Euro pro Tier aufgestockt werden. Ein entsprechendes Förderprogramm liegt derzeit beim Finanzministerium und soll noch in diesem Frühjahr entschieden werden.
Stand: 26.02.10


Erstellt durch die EDV-Beratung Martin Steinherr